C wie Cool an heißen Tagen
Wenn die Sonne vom Himmel knallt und das Thermometer immer höher klettert, wollen die meisten nur noch Schatten und Abkühlung. Hier findet Ihr in den kommenden Wochen weitere Tipps für Ausflüge ebenso wie Spielideen für Hochsommertage.
Auf zu den Riesen
Kennt Ihr die 14 Riesen in dem kleinen Wald im Gewann Rohrsberg in Ditzingen-Heimerdingen? Die majestätischen Mammutbäume stammen aus der sogenannten Wilhelmasaat von 1864 und bieten einen wahrlich imponierenden Anblick. Eine Tafel verrät, dass sie 1985 zwischen 32 und 42 Meter hoch waren (für Mammutbäume noch eine kindliche Größe). Der Umfang lag damals zwischen 3,35 und 5,03 Metern. Auch das übrige Wäldchen bietet angenehmen Aufenthalt an heißen Tagen.
Anfahrt: Am Geli-Kreisel zwischen Hemmingen, Eberdingen und Heimerdingen gibt es einen Wanderparkplatz. Von dort erreicht Ihr schnell den GrillplatzRohrsberg (teils Schatten). Dort geht es in den Wald. Für den kürzesten Weg zu den Mammutbäumen, der auch kinderwagentauglich ist, braucht Ihr rund 10 Minuten. Am besten gebt Ihr „Mammutbäume Heimerdingen“ bei googlemaps ein, dann findet Ihr den Weg leicht.
Wald ist Ur-Klimaanlage
Wenn die Temperaturen die 30 Grad-Marke knacken, fallen viele Unternehmungen flach. Das gilt umso mehr, wenn Ihr Eure Enkel erst nachmittags nach Kindergarten und Schule betreut. Wenn Ihr trotzdem etwas anderes als einen Besuch im Schwimmbad unternehmen wollt, geht doch in einen Wald. Dort ist es ca. 5 Grad kühler. Auch wenn der Landkreis zu den waldärmsten in Baden-Württemberg, erreicht Ihr doch von jeder Kommune zumindest kleine Waldstücke in wenigen Autominuten.
Mit etwas Glück seht Ihr Rehwild, Eichhörnchen, Rotfuchs oder kleine Waldbewohner wie Waldmaus und Waldameise. Spitzt die Ohren, vielleicht hört Ihr den Specht. Ihr könnt Tierspuren suchen, verschiedene Blätter sammeln, blühende Pflanzen suchen, Äste, die aussehen wie ein Hirschgeweih und vieles mehr.
Pleidelsheimer Wäldle: Wenn Ihr mit dem Auto kommt, parkt am Park & Ride-Parkplatz, Marbacher Straße Richtung Murr, an der Autobahnauffahrt. Von dort führt der Hauptweg geradewegs zum Waldspielplatz, auf dem auch Hunde erlaubt sind.
Bietigheimer Forst: An der L 1125 zwischen Ingersheim und Bietigheim-Bissingen gibt es drei Parkplätze. Den Spielplatz erreicht Ihr sm schnellsten am ersten Parkplatz von Ingerheim
kommend. Für knallheiße Tage ist der Spielplatz allerdings nicht geeignet, da alle Spielgeräte in der Sonne liegen. Hier steht das Walderlebnis im Vordergrund.
Siehe auch unter W wie Walderlebnispfade.
Wasserspielplätze
Wenn es heiß ist, gibt es für Eure Enkel sicherlich nichts Schöneres, als mit Wasser zu spielen. Wasserspielplätze sind deshalb im Sommer besonders beliebt. Natürlich reicht Wasser allein nicht aus, ein Spielplatz muss auch schattige Aufenthaltsbereiche aufweisen.
Spielend auf den Spuren der Flößer
Ein toller Spielplatz in Bietigheim-Bissingen ist der Spielplatz in der Flößerstraße 61 in Bissingen nah der Enz. Es gibt zum Thema Flößer passende, niedrige Kletterelemente mit Wellenrutsche, einen Wasserlauf und Wassertrog in einem großen Sandspielbereich (siehe Foto oben). Wippe, Reifenschaukel, normale und Kleinkindschaukel sowie Seilbahn sind weitere Spielgeräte auf dem weitläufigen Gelände, das auch jede Menge Platz zum Rennen und Toben bietet. Diverse Sitzgelegenheiten, z.T. mit Tisch, laden zum Picknick ein. Es gibt sonnige und schattige Bereiche. Der Spielplatz ist sehr gut für jüngere Kinder geeignet.
Spielschiff ahoi
Im Bönnigheimer Stadtteil Hohenstein findet Ihr in der Seewiesenstraße neben dem Sportplatz einen sehr schön gestalteten Spielplatz. Mittelpunkt ist das große Spielschiff, das die Kinder kletternd entern und über eine Rutsche verlassen können. Weitere Spielgeräte sind u.a. Wackelbrücke, Balancier-Element, Spielhaus, Karussell, Schaukeln, Sandspielstation, Wasserspielbereich / Matschen, Wippe, Hängematte. Der Spielplatz ist besonders für jüngere Kinder zu empfehlen. Für größere Kinder gibt es auch einen Basketballkorb. Es gibt sonnige und schattige Bereiche. In Spielplatznähe fließt der Mühlbach.
Wenn Ihr einen Garten habt, versprechen einfache Wasserspiele Abkühlung und Spaß. Alles, was Ihr benötigt, sind Eimer und Haushalts- oder Badeschwämme.
Wassertransport mit Schwamm: Ein Eimer wird mit Wasser gefüllt, ein weiterer, leerer Eimer in einigem Abstand aufgestellt. Nun taucht das Kind den Schwamm in den Eimer, bis dieser sich vollgesogen hat, und läuft schnell zum anderen Eimer. Dort drückt es den Schwamm aus. So geht es weiter, bis der anfangs volle Eimer leer ist (oder das Kind keine Lust mehr hat). Spannender wird es, wenn Ihr das Ganze als Wettspiel veranstaltet.
Schwammschlacht: Statt der herkömmlichen Wasserbomben aus dem Spielzeughandel nehmt Ihr vollgesogene Schwämme und bewerft Euch gegenseitig damit.
Weitwurf: Wer schafft es, einen nassen Schwamm in den Eimer zu werfen? Je jünger das Kind, desto näher darf es vor dem Eimer stehen.
Schwammball: Ihr werft Euch einen vollgesogenen Schwamm zu.
Spielerisch am Nordpol abkühlen
Hitzewarnung! Gefühlt ist das momentan eines der am meisten gehörten Wörter in diesem Sommer. Damit verbunden ist der Appell, sich möglichst in kühlen Innenräumen aufzuhalten. Deshalb gibt es hier auch Anregungen, die Enkel in der Wohnung zu beschäftigen.
Damit Ihr schon gedanklich ein bisschen runterkühlen könnt, begebt Euch in die Polarregion rund um den Nordpol und lasst Eure Enkel zu Eisbären werden.
Baut einen Parcours aus Sitzmöbeln, Kissen oder Gästematratzen. Dann können sich Eure Enkel vom Sofa zu Sessel hangeln und über die Kissen (Eisschollen) balancieren, ohne den Boden zu berühren. Denn Boden ist gleichbedeutend mit gefährlichen Gletscherspalten…
Natürlich wollen kleine Eisbären auch mal abtauchen. Statt Planschbecken in der stellt das Packeis dar. Ihr „Futter“ können die Eisbären in Gestalt von Badeenten etc. fangen.
Habt Ihr den Bilderbuchklassiker von Lars, dem kleinen Eisbären im Bücherregal? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, es hervorzuholen.
Das Eisbärenbild zum Ausmalen, was Ihr hier seht, steht auch auf der Website zum Ausdrucken bereit.
Und natürlich ist es geradezu Pflicht, am Eisbären-Großeltern-Wochenende ganz viel Eis zu essen.