T wie Tierische Begegnungen
Es muss nicht immer ein Zoobesuch sein, tierische Begegnungen machen Kindern auch im kleinen Rahmen Freude. Ob Beobachtungen in freier Natur, an Weidezäunen oder in Parkanlagen, überall könnt Ihr Euren Enkeln die Tierwelt näherbringen.
Favoritenpark
Auf der kindlichen Beliebtheitsskala steht der Favoritepark ganz oben. Zu herzoglichen Zeiten wurde das Waldgebiet rund um das Jagd- und Lustschloss Favorite als Fasanerie genutzt. Heute leben in dem Naturschutzgebiet Damhirsche, Axis- und Muffelwild, die sehr zutraulich sind und oft zu den Menschen herkommen. Das liegt auch daran, dass immer wieder Besucher das Fütterungsverbot missachten. Manche Mufflons versuchen sogar keck, Leckereien aus Kinderwagenkörben zu mopsen. Also passt auf Eure Wegzehrung gut auf! Eichhörnchen könnt Ihr im Favoritepark ebenfalls sehr gut beobachten.
Die nahe Begegnung mit den Tieren begeistert die meisten Kinder und bietet Euch zudem tolle Fotomotive.
Der Eintritt zum Park mit barrierefreien Wegen ist kostenlos. An den Werktagen ist die Durchfahrt mit dem Fahrrad erlaubt, an den Wochenenden ist sie wegen der meist hohen Zahl an Spaziergängern verboten. Hunde sind im Park grundsätzlich nicht erlaubt.
Irgendwo in Ludwigsburg
Manchmal reicht auch eine Nuss auf dem Gartentisch, um Euren Enkeln eine wunderschöne, tierische Begegnung zu ermöglichen.
Und Eichhörnchen sind wirklich überall in Ludwigsburg anzutreffen.
Großvoliere im Blühenden Barock
Die Voliere ist während der Saison geöffnet,
eine Eintrittskarte oder Saisonkarte fürs Blühende Barock ist erforderlich.
Der Besuch mit Kindern im Blühenden Barock beschränkt sich für viele Besucher auf den Märchengarten, doch lohnt sich auf jeden Fall auch ein Abstecher in die Großvoliere, die sich über eine Länge von rund 150 Metern vom unteren bis zum oberen Ostgarten erstreckt. Wenn Ihr vom unteren Garten kommt, betretet Ihr neben dem alten Gärtnerhaus zunächst den auch an heißen Sommertagen angenehm kühlen Posilippo-Tunnel mit seinem Bachlauf, was vor allem für jüngere Kinder schon ein Erlebnis für sich ist. In der Freiflugvoliere stehen Flamingos und Störche ganz oben auf der Beliebtheitsskala.
Mit der 1977 eröffneten Großvoliere knüpfte das Blühende Barock an die Tradition von Tiergehegen und Volieren mit exotischen Tieren und Vögeln in Parkanlagen an. Denn das Ausstellen fremdländischer Tiere und Vögel in Schlossgärten war im 18. und 19. Jahrhundert sehr beliebt auch als Demonstration des herrschaftlichen Reichtums.
Neckar und Monrepossee
Diverse Enten, Gänse und Reiher könnt Ihr am Neckar oder am Monrepos-See beobachten. Doch auch wenn das Füttern von Enten mit Brot klischeehaft als typische Rentnerbeschäftigung gilt, sollte dies tunlichst unterlassen werden. Denn Brot und Brötchen führen zu Verdauungsproblemen und Mangelversorgung mit Nährstoffen.